Anerkennung von Prüfungsleistungen

Anerkennungen sind im § 78 UG geregelt. Die Anerkennung von Leistungen erfolgt, wenn

  1. der Inhalt (Lehrziele laut Curriculum),
  2. die Prüfungsmethode (z.B. ein oder mehrere Prüfungsakte, prüfungsimmanent oder nicht-prüfungsimmanent) als auch
  3. der Umfang (gleiche ECTS bzw. Abweichungen von weniger als 25%)

einander weitgehend entsprechen. Die absolvierte Leistung muss einen gleichwertigen Beitrag zur Erreichung der Studienziele und zum Nachweis des Kompetenzerwerbes leisten, eingereicht werden kann.

 

Anerkennungen sind mit der Studienprogrammleitung zu besprechen, bevor ein Antrag eingereicht wird!

Hinweise zur Anerkennung von Lehrveranstaltungen für das Freie Wahlmodul (B11-8.1) im Bachelorstudium Geographie Curriculum 2011) zum Download.

Unterschied Anerkennung / Bewilligung

Anerkennung: Prüfungsleistung ist noch nicht im Sammelzeugnis eines aktuellen Geographiestudiums eingetragen, und muss anerkannt werden.
Eine Anerkennung ist dann erforderlich, wenn eine Prüfungsleistung anerkannt werden soll, die noch nicht in einem (aktuellen) Geographiestudium als Leistung eingetragen ist. Anerkannt werden müssen also Lehrveranstaltungen aus einem Parallelstudium an der Universität Wien (die noch nicht in einem Geographiestudium eingetragen wurden), Lehrveranstaltungen, die an einer Fremduniversität absolviert wurden, oder Lehrveranstaltungen aus geschlossenen oder abgeschlossenen Studien.

Bewilligung: Prüfungsleistung ist bereits im Sammelzeugnis eines aktuellen Geographiestudiums eingetragen, etwa im Interessensmodul, und muss bewilligt werden.
Eine Bewilligung ist dann nötig, wenn eine Prüfungsleistung, die nicht als Lehrveranstaltung an der SPL 29 angeboten wird, als Leistung für ein Studium der Geographie zählen soll. Diese Leistung ist aber bereits im Sammelzeugnis des entsprechenden Geographiestudiums eingetragen, etwa im Interessensmodul. In diesem Fall muss die Leistung bewilligt werden, damit sie für ein Studium der Geographie tatsächlich auch als Leistung zählt.

Antrag

Die Formulare sind als Downloads auf dieser Website erhältlich; das Antragsformular ist vollständig ausgefüllt mit den entsprechenden Nachweisen einzureichen.

Formular zum Download als ausfüllbares PDF

Dem Antragsformular sind ein aktuelles Studienblatt der Universität Wien und ein Prüfungsnachweis (aktuelles Sammelzeugnis der Universität Wien oder Prüfungsnachweis der Fremduniversität) beizulegen.

Vorzulegende Nachweise

Prüfungszeugnis

  • muss beinhalten: Datum der Ausstellung, Prüfungsdatum, vollständiger Titel der LV, Typ der LV (z. B. prüfungsimmanent oder nicht prüfungsimmanent), SSt/ECTS, Name der Prüferin/des Prüfers, Note, Semesterzuordnung der LV innerhalb des an einer anderen postsekundären Bildungseinrichtung angebotenen Studiums; Unterfertigung (z. B. Stempel und Unterschrift oder Zeugnissignatur)
  • ausländische Urkunden sind im Original oder als beglaubigte Kopie vorzulegen

Zusätzliche Unterlagen

  • Aktuelles Studienblatt der Universität Wien (abrufbar per U:SPACE)

Abholung

Es muss mit einer Dauer der Bearbeitung von ca. 12 Wochen gerechnet werden. In der vorlesungsfreien Zeit kann es zu Verzögerungen kommen. Der ausgestellte Bescheid kann nach Benachrichtung per Mail durch die MitarbeiterInnen der StudienServiceStelle von dort abgeholt werden.

Eventuell nachzuliefernde Angaben

  • Beschreibung der absolvierten Lehrveranstaltungen
    • Vorlage von offiziellen Inhaltsangaben der postsekundären Bildungseinrichtung, sodass die vermittelten Lehrinhalte/Kompetenzen und die Prüfungsmethoden für die Studienprogrammleitung eine Prüfung der Gleichwertigkeit ermöglichen
    • Sprache, in welcher die Lehrveranstaltung/Prüfung abgehalten wurde
    • Studienplan/Curriculum in jener Version, in welcher die abgelegte und zur Anerkennung vorgelegte Leistung absolviert wurde
    • Auszüge aus dem Internet mit Angabe des aktuellen Links sind dann ausreichend, wenn diese Seiten in englischer Übersetzung abrufbar sind.
  • Angaben zur Notenskala / eventuell Umrechnungstabellen
  • Beglaubigung der vorgelegten Zeugnisse
    • Erläuterung: Die Beglaubigungsvorschriften des Haager Beglaubigungsübereinkommens sind einzuhalten, d.h. die Dokumente entsprechend beglaubigt (Vollbeglaubigung oder in Form der Apostille) vorzulegen. Wurden Übersetzungen im Ausland hergestellt, sind sie mit der Urkunde zu verbinden und in gleicher Weise beglaubigt vorzulegen. Wird die Übersetzung in Österreich durch ein anerkanntes Übersetzungsbüro hergestellt, genügt es, die Übersetzung im Original der Originalurkunde anzuschließen.
  • Sofern in einer Lehrveranstaltung, für die die Anerkennung beantragt wird (z.B. Bachelorseminar), eine schriftliche Arbeit vorgesehen ist, ist ein Nachweis über die Verfassung einer (gleichwertigen) schriftlichen Arbeit zu erbringen. Hinweis: Sofern nicht in deutscher, englischer oder in Zielsprache des Curriculums verfasst, können Übersetzungen der schriftlichen Arbeit verlangt werden.
  • Sollten oben genannte Informationen nicht ausreichend zur Verfügung stehen oder kann die Gleichwertigkeit an Hand dieser Unterlagen nicht ermittelt werden, so ist die Feststellung der Gleichwertigkeit mit Hilfe von Stichprobentests zulässig.

Hinweis

Für Anträge auf Anerkennung, bei denen oben genannte Unterlagen teilweise bzw. ganz fehlen, wird die Nachreichung dieser Unterlagen verlangt.

Werden die Unterlagen nicht fristgerecht nachgereicht, ist der Antrag zurückzuweisen. Eine neuerliche Antragstellung ist zulässig, sofern dem Antrag vollständige Unterlagen angeschlossen sind.

Es ist Aufgabe der AntragstellerInnen, die für die Überprüfung erforderlichen Unterlagen und Nachweise einzuholen und dem Antrag beizulegen.